zickzack

Das Hochregallager erhält, nach dem Entwurf von Nabo, mit Ausnahme der begrünten Dachfläche eine gläserne Primärfassade, die ihrerseits, in den nach Süden ausgerichteten Fassadenflächen von einer gefaltete Solarmembran ummantelt wird.

Diese Solarmembran lebt optisch vom Kontrast zwischen der tiefen Schwärze des PV-Moduls und dem glitzernden Reiz des benachbarten Crashglases.

sonneneinstrahlung

Beide im Wechsel bilden Faltenwurf über Faltenwurf, nutzen den optimalen Neigungswinkel für die auffallende Sonnenstrahlung, gleichzeitig aber übernimmt das Photovoltaik-Modul die unerlässliche Aufgabe der Beschattung des dahinter liegenden gläsernen Hochregallagers, was dazu führt, dass selbiges über das Jahr ohne zusätzliche Kühlung oder Heizung, einzig über ein automatisch Lüftungssystem betrieben werden kann.

beschattung
In der Vertikalen bildet die gefaltete Solarmembran mit zwei gliedernden Unterbrechungen im Südosten den gläsernen Körper des Lagers ab, im Südwesten stellt sie sich im Abstand, als eine Halle bildende Scheibe vor den hoch transparenten Baukörper.
 

dachaufsicht

In ca. 28 m Höhe knickt die Solarmembran in 90° ab und schwebt als aufgeständerte PV-Module über der begrünten ca. 5000 qm großen Dachfläche.

effizienz

Was wir dort, in der Horizontalen, als selbstverständlich empfinden, die Nutzung der optimalen Ausrichtung zur Sonne, erfährt in der gefalteten Solarmembran somit auch in der Vertikalen seine sinnvolle Anwendung. Dies bedeutet in der Fassade eine Effizienzsteigerung von ca. 30%